Sonntag, 6. Januar 2019
Leid
Der Herr, JHWE,
hat mir eine Zunge der Belehrten gegeben,
damit ich wisse,
den Müden durch ein Wort aufzurichten.
Er weckt jeden Morgen,
er weckt mir das Ohr,
damit ich höre gleich solchen,
die belehrt werden.
Der Herr, JHWH,
hat mir das Ohr geöffnet,
und ich,
ich bin nicht widerspenstig gewesen,
bin nicht zurückgewichen.
Ich bot meinen Rücken den Schlagenden
und meine Wangen den Raufenden,
mein Angesicht verbarg ich nicht
vor Schmach und Speichel.
Aber der Herr, JHWH, hilft mir;
darum bin ich nicht zu Schanden geworden,
darum machte ich mein Angesicht wie einen Kieselstein,
und wußte,
daß ich nicht würde beschämt werden.
Nahe ist der mich rechtfertigt:
Wer will mit mir rechten?
laßt uns zusammen hintreten!
Wer hat eine Rechtssache wider mich?
er trete her zu mir!
Siehe, der Herr, JHWH,
wird mir helfen:
wer ist es,
der mich für schuldig erklären könnte?
Siehe, allesamt werden sie zerfallen wie ein Kleid,
die Motte wird sie fressen.
Wer unter euch fürchtet JHWH?
wer hört auf die Stimme seines Knechtes?
Wer in Finsternis wandelt
und welchem kein Licht glänzt,
vertraue auf den Namen JHWHs
und stütze sich auf seinen Gott.
Jesaja 50:4-10, Elberfelder 1871
denkt an IHN
Ja, denkt an IHN,
der ein derartiges Widersprechen
(oder: solche Anfeindungen)
von den Sündern gegen sich
geduldig ertragen hat,
damit ihr
(im Lauf) nicht ermattet
und euren Mut
nicht sinken lasst!
Hebräer 12:3, Menge
Samstag, 5. Januar 2019
Einsicht
Schau nicht, schau nicht so um dich her,
als ob da deine Welt sich breite.
Die Erde nicht und nicht das Meer,
zieh deinen Blick hinaus ins Weite.
Du wohnst hier nur im Wanderzelt;
die Heimat fordert all dein Sinnen,
und suchst du deine wahre Welt,
so richte deinen Blick nach innen.
Bau nicht, bau nicht ein festes Haus
als Heim auf irdschem Grund und Boden;
man trägt dich doch dereinst hinaus
und legt als tot dich zu den Toten.
Dein wahres Heim, es ist nur dort,
wohin du lebst und denkst, zu schauen,
und jede Tat und jedes Wort
trägst du ihm zu, um es zu bauen.
Trau nicht, trau nicht dem eb’nen Weg,
den Tausende durchs Leben wandern.
Weich ab, weich ab zum steilen Steg,
und laß sie lächeln, all die Andern.
Sieh auf die Toren nicht zurück,
und achte nicht auf ihre Stimmen;
denn wisse wohl, dein wahres Glück
liegt hoch und läßt sich nur erklimmen.
K. May
Freitag, 4. Januar 2019
SEIN Tun
Ihr aber seid
ein auserwähltes Geschlecht,
ein königliches Priestertum,
eine heilige Nation,
ein Volk zum Besitztum,
damit ihr
die Tugenden dessen verkündigt,
der euch berufen hat
aus der Finsternis
zu SEINEM wunderbaren Licht;
die ihr einst
"nicht ein Volk"
waret,
jetzt aber
ein Volk Gottes
seid;
die ihr
"nicht Barmherzigkeit empfangen hattet",
jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt.
1. Petrus 2:9-10, Elberfelder 1871
Donnerstag, 3. Januar 2019
hütet euch
Ihr nun, Geliebte,
da ihr es vorher wisset,
so hütet euch,
daß ihr nicht,
durch den Irrwahn
der Ruchlosen mit fortgerissen,
aus eurer eigenen Festigkeit fallet.
Wachset aber
in der Gnade
und Erkenntnis
unseres Herrn und Heilandes
Jesu Christi.
IHM sei die Herrlichkeit,
sowohl jetzt
als auch
auf den Tag der Ewigkeit!
Amen.
2. Petrus 3:17-18, Elberfelder 1871
Mittwoch, 2. Januar 2019
Erwartungen
Wir erwarten aber
nach SEINER Verheißung
neue Himmel
und eine neue Erde,
in denen
Gerechtigkeit wohnt.
2. Petrus 3:13, Menge
Dienstag, 1. Januar 2019
SEINE Langmut
Der Herr ist mit
der (Erfüllung SEINER) Verheißung
nicht säumig,
wie manche Leute
(in SEINEM Verhalten)
eine Säumigkeit sehen,
sondern ER übt
Langmut gegen euch,
weil ER nicht will,
dass einige verlorengehen,
sondern dass alle
zur Buße
(= zum Gesinnungswechsel)
gelangen.
2. Petrus 3:9, Menge
Montag, 31. Dezember 2018
gegeben
Wir wissen aber,
daß der Sohn Gottes gekommen ist
und uns
ein Verständnis gegeben hat,
auf daß wir
den Wahrhaftigen
kennen;
und wir
sind in dem Wahrhaftigen,
in seinem Sohne Jesu Christo.
Dieser ist
der wahrhaftige Gott
und [das] ewige Leben.
Kinder, hütet euch vor den Götzen!
1. Johannes 5:20-21, Elberfelder 1871
Sonntag, 30. Dezember 2018
Bitte zünde mich an!
Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: "Ich habe den Auftrag, dich anzuzünden."
"O nein", erschrak die Kerze, "nur das nicht! Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt. Niemand wird mehr meine Schönheit bewundern."
Das Zündholz fragte: "Aber willst du denn dein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?"
"Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften", flüsterte die Kerze unsicher und voller Angst.
"Es ist wahr", entgegnete das Zündholz, "aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich dich aber nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen. Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird in Licht verwandelt. Du gehst nicht verloren, wenn du dich verzehrst. Andere werden dein Feuer weitertragen. Nur wenn du dich versagst, wirst du sterben."
Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: "Ich bitte dich, zünde mich an!"
Verfasser mir unbekannt
wenn wir
Wenn wir behaupten,
Gemeinschaft mit IHM zu haben,
und dabei doch
in der Finsternis
wandeln,
so lügen wir
und halten uns nicht
an die Wahrheit.
Wenn wir aber
im Licht
wandeln,
wie ER im Licht
ist,
so haben wir
Gemeinschaft miteinander,
und das Blut seines Sohnes Jesus
macht uns
von aller Sünde
rein.
Wenn wir behaupten,
keine Sünde zu haben,
so betrügen wir uns selbst,
und die Wahrheit ist nicht in uns;
wenn wir (aber) unsere Sünden bekennen (= eingestehen),
so ist ER treu und gerecht,
dass ER uns die Sünden vergibt
und uns
von aller Ungerechtigkeit
reinigt.
Wenn wir behaupten,
nicht gesündigt zu haben,
so machen wir
IHN zum Lügner,
und SEIN Wort
ist nicht in uns.
1. Johannes 6-10, Menge
Samstag, 29. Dezember 2018
wenn ER es tut
Es begab sich aber (eines Tages), als das Volk ihn umdrängte und das Wort Gottes hörte, während er selbst am See Gennesaret stand, da sah er zwei Boote am Ufer des Sees liegen; die Fischer aber waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze.
Da trat er in eins der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Lande abzustoßen; darauf setzte er sich nieder und lehrte die Volksscharen vom Boote aus.
Als er dann seine Ansprache beendet hatte, sagte er zu Simon: „Fahre auf die Höhe (des Sees) hinaus und werft eure Netze aus, damit ihr einen Zug (= Fang) tut!“
Da antwortete Simon: „Meister, die ganze Nacht hindurch haben wir gearbeitet und nichts gefangen; doch auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen.“
Als sie das getan hatten, fingen sie eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zerreißen wollten. Da winkten sie ihren Genossen, die in dem andern Boot waren, sie möchten kommen und ihnen helfen; die kamen auch, und man füllte beide Boote, so dass sie tiefgingen.
Als Simon Petrus das sah, warf er sich vor Jesus auf die Knie nieder und rief aus: „Herr, gehe weg von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch!“
Denn Schrecken hatte ihn und alle, die bei ihm waren, wegen dieses ihres Fischfangs befallen,ebenso auch den Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, welche Simons Genossen (oder: Teilhaber) waren. Doch Jesus sagte zu Simon: „Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du ein Menschenfischer sein.“
Sie brachten nun die Boote an Land, verließen alles und folgten ihm nach.
Lukas 5:1-11, Menge
Donnerstag, 27. Dezember 2018
Gruß
Paulus, berufener Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen,
und Sosthenes, der Bruder,
der Versammlung Gottes,
die in Korinth ist,
den Geheiligten in Christo Jesu,
den berufenen Heiligen,
samt allen,
die an jedem Orte
den Namen unseres Herrn Jesus Christus
anrufen,
sowohl ihres als unseres Herrn.
1.Korinther 1:1-2, Elberfelder 1871
Mittwoch, 26. Dezember 2018
ich liebe
»Ich liebe« ist ein Gotteswort;
»Ich liebe« dringt ins Herz hinein.
»Ich liebe« will an jedem Ort
gegeben, nur gegeben sein.
»Ich liebe« kam vom Himmel einst
zu dir, zu mir, zu aller Welt.
Doch ist es nicht das, was du meinst
und was als Liebe sich verstellt.
»Ich liebe« ist nicht ein Begehr;
»Ich liebe« dient und opfert nur,
und fällt dir eine Liebe schwer,
so ist sie himmlischer Natur.
Die Erde lebt seit Anbeginn
von dem, was ihr der Himmel gibt;
er aber lebt und gibt sich hin,
denn daß er lebt, heißt, daß er liebt.
K. May
Dienstag, 25. Dezember 2018
der Gute Hirte
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer nicht durch die Tür in den Schafstall hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Diesem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören auf seine Stimme, und er ruft seine eigenen Schafe beim Namen und führt sie heraus. Und wenn er seine Schafe alle herausgelassen hat, geht er vor ihnen her; und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.
Dieses Gleichnis sagte ihnen Jesus. Sie verstanden aber nicht, wovon er zu ihnen redete.
Da sprach Jesus wiederum zu ihnen:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe hörten nicht auf sie. Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eingeht, wird er gerettet werden und wird ein und ausgehen und Weide finden. er Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluß haben. Ich bin der gute Hirt; der gute Hirt lässt sein Leben für die Schafe. er Mietling aber, der nicht Hirt ist, dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht, weil er ein Mietling ist und sich nicht um die Schafe kümmert. Ich bin der gute Hirt und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, gleichwie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stalle sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirt werden. Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, auf daß ich es wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir aus. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen. (Johannes 10:1-18, Schlachter)
Montag, 24. Dezember 2018
freut Euch!
Das Licht war in der Welt,
und die Welt ist
durch IHN geworden,
aber die Welt
erkannte IHN
nicht.
ER kam in SEIN
Eigentum,
und die Seinen
nahmen IHN
nicht
auf.
Allen denen aber,
die IHN aufnahmen,
gab er Vollmacht,
Gottes Kinder zu werden,
denen,
die an SEINEN Namen
glauben;
welche nicht
aus dem Geblüt,
noch aus dem Willen
des Fleisches,
noch aus dem Willen des Mannes,
sondern aus
Gott
geboren sind.
Johannes 1:10-13, Schlachter
Sonntag, 23. Dezember 2018
rühme dich SEINER
So spricht der HERR:
Der Weise
rühme sich nicht seiner Weisheit,
der Starke
rühme sich nicht seiner Stärke,
der Reiche
rühme sich nicht seines Reichtums;
sondern
wer sich rühmen will,
der rühme sich dessen,
daß er Einsicht habe
und MICH erkenne,
daß ICH JHWH bin,
der Barmherzigkeit,
Recht und
Gerechtigkeit
übt auf Erden!
Denn an solchem
habe ICH Wohlgefallen,
spricht JHWH.
Jeremia 9:23-24, Schlachter
Ruhm
So spricht der HERR:
Der Weise
rühme sich nicht seiner Weisheit,
der Starke
rühme sich nicht seiner Stärke,
der Reiche
rühme sich nicht seines Reichtums;
sondern
wer sich rühmen will,
der rühme sich dessen,
daß er Einsicht habe
und MICH erkenne,
daß ICH der JHWH bin,
der Barmherzigkeit,
Recht und
Gerechtigkeit
übt auf Erden!
Denn an solchem
habe ICH Wohlgefallen,
spricht der JHWH.
Jeremia 9:23-24, Schlachter
Freitag, 21. Dezember 2018
Stolz
Vor dem Zusammenbruch
wird man stolz,
und Hochmut
kommt vor dem Fall.
Sprueche 16:18, Schlachter
Donnerstag, 20. Dezember 2018
der Feind
Ihr seid aus dem Vater,
dem Teufel,
und die Begierden eures Vaters
wollt ihr tun.
Jener war ein Menschenmörder
von Anfang
und ist in der Wahrheit
nicht bestanden,
weil keine Wahrheit
in ihm ist.
Wenn er die Lüge redet,
so redet er aus seinem Eigenen,
denn er ist ein Lügner und
der Vater derselben.
Johannes 8:44, Elb1871
Mittwoch, 19. Dezember 2018
unsträflich
Ich gebiete dir vor Gott,
der alles am Leben erhält,
und Christo Jesu,
der vor Pontius Pilatus
das gute Bekenntnis bezeugt hat,
daß du das Gebot unbefleckt,
unsträflich bewahrst
bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus,
welche zu seiner Zeit zeigen wird
der selige und alleinige Machthaber,
der König der Könige
und Herr der Herren,
der allein Unsterblichkeit hat,
der ein unzugängliches Licht bewohnt,
den keiner der Menschen gesehen hat
noch sehen kann,
welchem Ehre sei und ewige Macht!
Amen.
1. Timotheus 6:13-16, Elb1871
Dienstag, 18. Dezember 2018
Flucht
Wenn wir aber Nahrung und Bedeckung haben,
so wollen wir uns daran genügen lassen.
Die aber reich werden wollen,
fallen in Versuchung und Fallstrick
und in viele
unvernünftige und schädliche Lüste,
welche die Menschen versenken
in Verderben und Untergang.
Denn die Geldliebe
ist eine Wurzel alles Bösen,
welcher nachtrachtend
etliche von dem Glauben abgeirrt sind
und sich selbst
mit vielen Schmerzen durchbohrt haben.
Du aber, o Mensch Gottes,
fliehe diese Dinge;
strebe aber nach Gerechtigkeit,
Gottseligkeit,
Glauben,
Liebe,
Ausharren,
Sanftmut des Geistes.
1. Timotheus 6:8-11, Elb1871
Montag, 17. Dezember 2018
überschwengliche Kraft
Der Gott unsers Herrn Jesus Christus,
der Vater der Herrlichkeit,
wolle euch
den Geist der Weisheit
und der Offenbarung
durch die Erkenntnis SEINER SELBST
(oder: SEINES Wesens)
verleihen
(und) euren Herzen
erleuchtete Augen
(verleihen),
damit ihr begreift,
welche Hoffnung ihr
infolge SEINER Berufung habt,
wie groß der Reichtum
SEINES herrlichen Erbes bei
(oder: in, oder: unter)
den Heiligen ist,
und wie überschwenglich
SEINE Kraft
sich an uns, den Gläubigen,
erweist,
nämlich
die mit gewaltiger Macht
sich betätigende Stärke,
die ER an Christus erwiesen hat,
als ER IHN
von den Toten auferweckte
und IHN in der Himmelswelt
zu SEINER Rechten
sitzen ließ,
hoch erhaben über
jede (andere) Herrschaft und Gewalt,
über jede Macht und Hoheit,
überhaupt über jeden Namen,
der nicht nur in dieser,
sondern auch in der zukünftigen Weltzeit
genannt wird.
Epheser7-21, Menge
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